Trainingshäufigkeit
Samstag, Oktober 13, 2007
Bei der Bestimmung der Trainingshäufigkeit kann der Satz „viel hilft nicht viel“ durchaus seine Anwendung finden. Gerade im Muskelaufbautraining ist die Einhaltung von Trainingspausen ein wichtig einzuhaltender Grundsatz. Die Länge der Trainingspause richtet sich nach Art und Intensität des vorausgegangenen Trainings. Dazu sollte man wissen, dass die eigentliche Anpassung des Muskels an den Trainingsreiz erst in der Erholungspause stattfindet. Um dasTraining in Bezug auf die Trainingshäufigkeit zu steuern, bedient man sich im Fitnesssport dem Prinzip der Superkompensation . Es sagt kurz gesagt aus, dass die Leistungsfähigkeit während des Trainings absinkt und nach dem Training wieder steigt, wobei sie über das alte Maß hinausgeht. Diesen Überschuss bezeichnet man als Über,- oder Superkompensation. Erst am höchsten Punkt der Superkompensation sollte ein erneutes Training stattfinden. Wird zu oft ohne nennenswerte Pause trainiert, sinkt die Leistungsfähigkeit (Übertraining).

Da verschiedene Trainingsformen unterschiedliche Superkompensationszeiten haben, gestalten sich auch die Trainingspausen unterschiedlich.
- Kraftausdauer alle 2-3 Tage
- Muskelquerschnitt/Hypertrophie alle 3-4 Tage
- Maximalkraft alle 4-5 Tage
- Ausdauertraining alle 2-4 Tage
- Joggen unter 10 Km, alle 12 h
Entry Filed under: Nicht kategorisiert, Training. Schlagworte: Übertraining, Superkompensation, Training, Trainingshäufigkeit.
3 Comments Add your own
Leave a Comment
Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Trackback this post | Subscribe to the comments via RSS Feed


1.
gentlemean | Sonntag, Oktober 14, 2007 at 23:42
Endlich lässt sich mal jemand auf das komplexe Thema Unterschiedliche Superkompensationszeiten ein. Mir als begeisterter Neu-Ringer/Grappler stellt sich in dem Zusammenhang die Frage:
Was passiert wenn ich nach einer Maximalkraftorgie im Kraftraum direkt am nächsten Tag eine Kraftausdauereinheit nachschiebe die die gleichen Muskel zumindestens mitbeansprucht? Versaue ich mir damit meine Erholungszeit?
Sportliche Grüße
2.
bendowa | Montag, Oktober 15, 2007 at 15:35
Hallo gentlemean,
Danke für deinen Eintrag.
Grundsätzlich gesagt löst der Trainingsreiz ja über eine Störung des Gleichgewichts die Superkompensation aus. Die Adaptation findet in der Erholungspause statt. Effektiv ist dein Training nur wenn das erneute Training erst an der höchsten Spitze der Superkompensation ansetzt.Dadurch addiert sich der Trainingseffekt.Wenn du jetzt aber dein Kraftausdauertraining direkt am nächsten Tag machen willst, würdest du mitten in die Erholungsphase hineintrainieren. Wenn du das mehrmals machst kommt es zu einem Absinken der Leistungsfähigkeit (Bührle u. Werner 1985).
Allerdings könnte man sagen,daß wenn du dann nach dem Kraftausdauertag eine längere Pause machst, es zur sogenannten summierten Superkompensation kommt (Trainingslagereffekt).
Aber gönne den Muskeln,Gelenken Bänder ect. die Ruhepause um sich anzupassen.Du solltest dein Training eher zyklusweise aufbauen und nicht so oft zwischen den Kraftarten wechseln dann fällt die Einhaltung der Superkompensationzeiten auch leichter.
Ich hoffe ich konnte die Frage beantworten!
Gruß Thomas
3. Zeitsparen beim Training « Sporttologie | Freitag, Dezember 7, 2007 at 18:57
[...] braucht man einen Trainingspartner der die Zeit stoppt. Dazu muss auch gesagt werden das man auf die Superkompensationzeit 24 Stunden drauf Rechnen sollte. In der unten stehenden Tabelle habe ich euch die Zeiten mal genauer [...]