Wer denkt, dass sein Fruchtsaft gesund ist, weil schöne Früchte auf dem Etikett sind täuscht sich gewaltig. Von 20 getesteten Fruchtgetränken enthielten gerademal 55% der Säfte einem Fruchtsaftanteil von immerhin 5%. Das entspricht einem Fruchtgehalt von zwei Teelöffeln Fruchtsaft pro Glas. Die anderen 45 % enthielten gar keinen Fruchtanteil (bäh)
Zu diesem Ergebnis kam die Verbraucherschutzzentrale Hamburg in ihren Untersuchungen an 20 Fruchtsäften. Weiterhin wurde festgestellt, dass 13 Säfte mit Fruchtbildern und 7 mit Fruchtnamen beworben wurden. Weil es halt so schön gesund aussieht. Erschreckend allerdings ist, dass kein Saft ohne Aromastoffe auskommt , nicht einmal die Bio-produkte. Die meisten Fruchtsäfte sind ein Gemisch aus Trinkwasser und Chemie mit einem Herstellungspreis von ca. 0,5 Cent pro Liter. Zu Bedenken ist, dass der Verbraucher aber ab ca 0,39€ pro Liter zahlt. Da ist es doch sinnvoller sich seinen Fruchtsaft selber zu mischen. Man nehme Trinkwasser und z.B. Fruchtpürees. Wie das genau geht habe ich hier gefunden.
Um zu Prüfen ob euer Lieblingssaft auch dabei ist, hier eine Tabelle der getesteten Säfte.










3 comments
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Mittwoch, Mai 21, 2008 um 19:46
Timo
Wiedereinmal siegt der Verkäufer durch “Täuschung” bzw die Unbehelligkeit/Gutgläubigkeit des Kunden.
Ich finde man sollte Produkte eindeutiger bedrucken und ausweisen lassen um eine realistische Information bezüglich des Inhaltes und der Zusammensetzung des Produkts zu bekommen.
Im übrigen fällt mir hierzu ein Bericht ein den ich vor kurzem im Radio aufschnappte, demzufolge wurden Buttermilchgetränke auf deren Inhalt(Gewicht) getestet. Und zwar diese 500ml “Becher”, herausgekommen ist dabei, das bei ca. 48 der 51 getesteten “Becher” weniger als 500 ml trinkinhalt vorhanden war, jedoch zahlt man für die 500 ml Ware! Das Problem an der Geschichte ist, das eine leichte Differrenz pro Charge tollerrabel ist(vom Gesetzgeber). Jedoch macht sich keiner die Mühe und prüft eine ganze Charge der Buttermilch -Lieferungen (was ja auch sehr schwer und aufwendig wäre!)
Tja somit hat man dem Kunden wiedereinmal ein Stückchen geschlagen und prellt diesen um 4-5 ml, was an sich ja nicht so dramatisch scheint, im anbetracht der “hinterzogenen” Menge jedoch sicherlich einiges an ersparten für den Hersteller ausmacht. Zusätzlich ist es einfach glatter Betrug am Kunden. Ich esse ja auch nicht für 30 euro im Steakhaus und zahle tatsächlich nur 80% des Preises.
So far …
Mittwoch, Mai 21, 2008 um 20:23
bendowa
Hallo Timo,
also ich werde dann mal die Buttermilch ausmessen. Mal schauen und dann geh ich mich beschweren. Übrigens wusstest du, dass man eine Packung im Laden aufreissen darf und nicht den Ladenpreis zahlen braucht, sondern nur den Einkaufspreis. Dass ist toll. Ich geh jetzt Saft probieren.
schöne Grüße Thomas
Mittwoch, Mai 28, 2008 um 19:01
Es wird heiß « Sporttologie
[...] vor, in dem man den Tag über verteilt, ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Das kann Wasser, Fruchtsäfte oder z.B Tee [...]